Angespielt: The Legend of Zelda: Sykward Sword verfügbar

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The Legend of Zelda: Skyward Sword ist das neueste Meisterwerk von Altmeister Shigeru Miyamoto und vor Kurzem für Nintendos Wii erschienen. Fans der Serie mussten über fünf Jahre warten, bis es schließlich soweit war. Im Jahre 2006 erschien Links letztes Abenteuer für die Wii. Was dem Spieler als Erstes auffällt, das ist die Präsentation. Graphisch zeigt das Spiel, was auf der Wii möglich ist – mehr jedoch nicht. Zwar wussten die Programmierer scheinbar das Allerletzte aus der betagten Konsole herauszuholen, doch mag das nicht allzu viel bedeuten, schließlich galt die Wii von Anfang an als leitungsmäßig eher ziemlich schwach auf der Brust.

Dennoch kann das neueste Zelda aufgrund seines eigenen Charmes in gewisser Weise überzeugen. Ähnliches gilt für die akustische Untermalung. Fans der Reihe werden sich schnell heimisch fühlen, selbstverständlich ist das bekannte Zelda-Theme enthalten. Viele verschiedene Melodien unterstreichen die jeweiligen Szenarien entsprechend. Ob sich Link nun seinen Weg durch dichte Wälder oder dunkle Dungeons bahnt, jederzeit entsteht die bekannte Zelda-Stimmung. Dennoch darf nicht unerwähnt bleiben, dass wir uns im Jahre 2011 befinden. Von einem Videospiel dieser Größenordnung – und für viele ist das neue Zelda immerhin das Spiel des Jahres – darf man in akustischer Hinsicht mehr erwarten. Denn mit Hinblick auf eine etwaige Sprachausgabe befindet sich The Legend of Zelda: Skyward Sword immer noch im Jahre 1998. Nichts Nennenswertes wurde seitdem hinzugefügt, Link gibt lediglich während des Kämpfens ein paar Geräusche von sich. Dies ist in keinster Weise zeitgemäß. Wenigstens die Hauptcharaktere sollten über eine Sprachausgabe verfügen. Doch so bleibt dem Spieler nichts weiter übrig, als unzählige Textfelder zu lesen.

Insgesamt jedoch wirkt es schon mehr als kleinlich, die Fehler des Spiels zu suchen. Denn auch mit dem neuesten Teil der Zelda-Reihe hat Miyamoto erneut ein Meisterwerk erschaffen. Schließlich ist nach wie vor allein das Gameplay entscheidend, und in dieser Hinsicht ist das Spiel einfach nur großartig. Dies liegt in erster Linie sicherlich an der grandiosen Steuerung, die über den Wii Remote Controller erfolgt. Will der Spieler beispielsweise das Schwert aus dem Stein ziehen, gilt es, den Wii Remote Controller genauso zu halten, wie Link es tut, um schließlich die Bewegung des Herausziehens auszuführen. Auf diese Weise verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität.

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