Durch die neuen Vorkommnisse mit Trojanern, die User auf gefälschte Internetseiten weiter leiten, ist die Diskussion über die Notwendigkeit von Antivirenprogrammen auf Computern neu aufgeflammt. Neuen Zündstoff hat die Diskussion durch ein Beitrag in Aktenzeichen XY vom 11.01.2011 erhalten.
Wie funktioniert ein Antivirenprogramm?
Das Antivirus Programm versucht den Schädling unschädlich zu machen, indem es seine eigenen Dateien durch digitale Fingerabdrücke gegen Veränderungen schützt.
Beim Scannen eines Rechners sucht es in den Programmcodes nach bestimmten Mustern, die auf einen Virus hindeuten. Diese Signaturen liegen in den Datenbanken der Programme und werden regelmäßig upgedatet. Wird ein solches Muster gefunden, so wird Alarm gegeben.
Findet ein Antivirenprogramm alle Schadprogramme?
Nein. Es gibt Schadprogramme, die bereits beim Starten von Windows aktiv werden, bevor das Antivirenprogramm geladen wird. Sie sind deshalb für den Virenscanner unsichtbar.
Welche Abhilfe gibt es und wie schützt man sich optimale vor Virenprogrammen?
Der einfachste Schutz für Windowsrechner ist nicht als Administrator zu arbeiten. Erst wenn ein Programm installiert werden muss, meldet man sich als Administrator an. Die Benutzung eines aktuellen Antivirus Programms und das regelmäßige Update der Antivirensignaturen ist sehr wichtig. Um Viren, die sich vor Windows verstecken zu finden, erstellt man eine Boot-CD mit Antivirenprogramm, startet den Rechner von dieser CD, und scannt den Rechner dann auf Viren. So werden auch die sonst beim Start von Windows geladenen Viren gefunden.
Und ganz wichtig, sich von dubiosen Internetseiten fernhalten, und immer ein gewisses Maß an Vorsicht walten lassen.
Eine Alternative wäre auf ein anderes Betriebssystem, wie zum Beispiel Linux, umzusteigen.
Thomas S.
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